Eine Ernährung mit Omega-3-Fettsäuren und ausreichende Flüssigkeitszufuhr können das Trockene Auge positiv beeinflussen.
„Wenn die Tränenflüssigkeit nicht mehr schützt“
Das Trockene Auge gehört zu den häufigsten Augenerkrankungen – Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen.
Ursache ist ein gestörter Tränenfilm: entweder zu wenig Tränenflüssigkeit oder eine veränderte Zusammensetzung. Folgen sind:
• Brennen, Fremdkörpergefühl, müde Augen,
• verschwommenes Sehen,
• Rötung und Lichtempfindlichkeit.
Umwelt: Bildschirmarbeit, Klimaanlagen, trockene Luft.
Medizinisch: Hormonelle Veränderungen, Rheuma, Diabetes, Medikamente (z. B. Betablocker, Antidepressiva), Rosazea, Virusinfektion, Sjögren Syndrom
Lid- und Meibomdrüsenstörungen: gestörte Lipid-Schicht des Tränenfilms.
Alter & Lebensstil: höheres Lebensalter, Kontaktlinsen, Rauchen.
„Wir behandeln nicht nur Symptome, sondern die Ursachen“
• Künstliche Tränen / Benetzungstropfen: ohne Konservierungsmittel, Hyaluron, Lipid-Komponenten).
• Lidrandpflege & Wärmebehandlungen: Reinigung, Massage, Wärmetherapie bei Meibomdrüsen-Dysfunktion.
• Medikamentöse Ansätze: Entzündungshemmende Tropfen (z. B. Ciclosporin A, Kortison in Ausnahmefällen).
• Ergänzende Verfahren: Lidschluss-Training, Ernährungsempfehlungen (Omega-3-Fettsäuren).
• Innovative Optionen: je nach Schweregrad Empfehlung zu Licht-/Lasertherapien oder Meibomdrüsen-Expression.
Ziel: die Stabilisierung des Tränenfilms und die Verbesserung der Lebensqualität.
Augentropfen gehören zu den wichtigsten Medikamenten in der Augenheilkunde – ob bei trockenen Augen, Glaukom oder nach Operationen. Damit sie optimal wirken und gleichzeitig sicher angewendet werden, ist die richtige Technik entscheidend.
So funktioniert die Anwendung Schritt für Schritt
1. Vorbereitung: Hände gründlich waschen. Flasche bereithalten.
2. Spiegel nutzen: Am besten die Tropfen vor dem Spiegel anwenden, um die Handbewegungen besser zu kontrollieren.
3. Position: Kopf leicht nach hinten neigen und nach oben schauen.
4. Unterlid absenken: Mit einem Finger das Unterlid vorsichtig nach unten ziehen, sodass eine kleine „Tasche“ entsteht.
5. Tropfen geben: Einen Tropfen in die Lidtasche fallen lassen – dabei darauf achten, dass die Tropfspitze weder Auge noch Wimpern berührt. So verhindern Sie, dass Keime in die Flasche gelangen.
6. Augen schließen: Kurz die Augen schließen, damit sich der Tropfen gut verteilt.
Wichtige Tipps
• Abstand zwischen verschiedenen Tropfen: Wenn Sie mehrere Präparate verwenden, sollte mindestens 5 Minuten Pause zwischen den Anwendungen liegen.
• Nebenwirkungen reduzieren: Drücken Sie nach dem Tropfen mit einem Finger den inneren Augenwinkel (Tränenkanal) für etwa eine Minute sanft zu. So gelangen weniger Wirkstoffe in den Körper – besonders wichtig bei empfindlichen Patienten oder während der Schwangerschaft.
• Einmalbehälter richtig nutzen: Kleine Plastik-Einzeldosen (sogenannte Monodosen) können in der Regel den ganzen Tag verwendet werden. Ein Behälter reicht also meist für alle Anwendungen an einem Tag, wenn Ihr Augenarzt z. B. viermal tägliches Tropfen verordnet.
Häufige Fehler vermeiden
• Spitze der Flasche berührt das Auge → Risiko für Infektionen.
• Mehrere Tropfen gleichzeitig ins Auge → der Überschuss läuft ab, ohne dass er wirkt.
• Tropfen nur bei offenen Augen geben → sie rollen ab, statt sich zu verteilen.
Tipp vom Augenarzt: Mit etwas Übung wird die Anwendung schnell zur Routine. Wer unsicher ist, kann die Tropf-Technik auch in der Praxis zeigen lassen.
Augensalbe/-Gel richtig anwenden
Augensalben werden vor allem eingesetzt, wenn eine längere Wirkzeit im Auge benötigt wird – zum Beispiel bei Entzündungen, Verletzungen oder trockenen Augen. Damit die Wirkung optimal ist, sollte die Anwendung korrekt erfolgen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Vorbereitung: Hände gründlich waschen, Salbe bereithalten.
2. Spiegel nutzen: Am besten die Salbe vor dem Spiegel anwenden, um die Handbewegungen besser zu kontrollieren.
3. Unterlid absenken: Mit einem Finger das Unterlid vorsichtig nach unten ziehen.
4. Salbenstreifen applizieren: Einen etwa 1 cm langen Salbenstreifen in den kleinen Spalt zwischen Auge und Unterlid geben – nicht direkt ins Auge drücken.
5. Lid schließen: Danach das Unterlid loslassen und das Auge für ca. eine Minute schließen, damit sich die Salbe gut verteilt.
Wichtige Hinweise
• Kontakt vermeiden: Die Tubenöffnung darf das Auge oder die Wimpern nicht berühren, sonst besteht die Gefahr einer Kontamination (Keimübertragung).
• Sehschärfe: Nach der Anwendung ist das Sehen oft kurzfristig verschwommen – das ist normal und liegt an der dickflüssigen Konsistenz.
• Abends anwenden: Weil die Sehklarheit beeinträchtigt sein kann, werden Augensalben häufig zur Nacht verschrieben – so stört die verschwommene Sicht im Alltag nicht.
Tipp vom Augenarzt
Wenn mehrere Präparate (Tropfen und Salben) verordnet sind, gilt: Tropfen immer zuerst, Salbe zuletzt. So können die Tropfen ihre Wirkung entfalten, bevor die Salbe den Tränenfilm verändert.
Eine Ernährung mit Omega-3-Fettsäuren und ausreichende Flüssigkeitszufuhr können das Trockene Auge positiv beeinflussen.
Augentropfen gehören zu den wichtigsten Medikamenten in der Augenheilkunde – ob bei trockenen Augen, Glaukom oder nach Operationen. Damit sie optimal wirken und gleichzeitig sicher angewendet werden, ist die richtige Technik entscheidend.
So funktioniert die Anwendung Schritt für Schritt
1. Vorbereitung: Hände gründlich waschen. Flasche bereithalten.
2. Spiegel nutzen: Am besten die Tropfen vor dem Spiegel anwenden, um die Handbewegungen besser zu kontrollieren.
3. Position: Kopf leicht nach hinten neigen und nach oben schauen.
4. Unterlid absenken: Mit einem Finger das Unterlid vorsichtig nach unten ziehen, sodass eine kleine „Tasche“ entsteht.
5. Tropfen geben: Einen Tropfen in die Lidtasche fallen lassen – dabei darauf achten, dass die Tropfspitze weder Auge noch Wimpern berührt. So verhindern Sie, dass Keime in die Flasche gelangen.
6. Augen schließen: Kurz die Augen schließen, damit sich der Tropfen gut verteilt.
Wichtige Tipps
• Abstand zwischen verschiedenen Tropfen: Wenn Sie mehrere Präparate verwenden, sollte mindestens 5 Minuten Pause zwischen den Anwendungen liegen.
• Nebenwirkungen reduzieren: Drücken Sie nach dem Tropfen mit einem Finger den inneren Augenwinkel (Tränenkanal) für etwa eine Minute sanft zu. So gelangen weniger Wirkstoffe in den Körper – besonders wichtig bei empfindlichen Patienten oder während der Schwangerschaft.
• Einmalbehälter richtig nutzen: Kleine Plastik-Einzeldosen (sogenannte Monodosen) können in der Regel den ganzen Tag verwendet werden. Ein Behälter reicht also meist für alle Anwendungen an einem Tag, wenn Ihr Augenarzt z. B. viermal tägliches Tropfen verordnet.
Häufige Fehler vermeiden
• Spitze der Flasche berührt das Auge → Risiko für Infektionen.
• Mehrere Tropfen gleichzeitig ins Auge → der Überschuss läuft ab, ohne dass er wirkt.
• Tropfen nur bei offenen Augen geben → sie rollen ab, statt sich zu verteilen.
Tipp vom Augenarzt: Mit etwas Übung wird die Anwendung schnell zur Routine. Wer unsicher ist, kann die Tropf-Technik auch in der Praxis zeigen lassen.
Augensalbe/-Gel richtig anwenden
Augensalben werden vor allem eingesetzt, wenn eine längere Wirkzeit im Auge benötigt wird – zum Beispiel bei Entzündungen, Verletzungen oder trockenen Augen. Damit die Wirkung optimal ist, sollte die Anwendung korrekt erfolgen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Vorbereitung: Hände gründlich waschen, Salbe bereithalten.
2. Spiegel nutzen: Am besten die Salbe vor dem Spiegel anwenden, um die Handbewegungen besser zu kontrollieren.
3. Unterlid absenken: Mit einem Finger das Unterlid vorsichtig nach unten ziehen.
4. Salbenstreifen applizieren: Einen etwa 1 cm langen Salbenstreifen in den kleinen Spalt zwischen Auge und Unterlid geben – nicht direkt ins Auge drücken.
5. Lid schließen: Danach das Unterlid loslassen und das Auge für ca. eine Minute schließen, damit sich die Salbe gut verteilt.
Wichtige Hinweise
• Kontakt vermeiden: Die Tubenöffnung darf das Auge oder die Wimpern nicht berühren, sonst besteht die Gefahr einer Kontamination (Keimübertragung).
• Sehschärfe: Nach der Anwendung ist das Sehen oft kurzfristig verschwommen – das ist normal und liegt an der dickflüssigen Konsistenz.
• Abends anwenden: Weil die Sehklarheit beeinträchtigt sein kann, werden Augensalben häufig zur Nacht verschrieben – so stört die verschwommene Sicht im Alltag nicht.
Tipp vom Augenarzt
Wenn mehrere Präparate (Tropfen und Salben) verordnet sind, gilt:
Tropfen immer zuerst, Salbe zuletzt.
So können die Tropfen ihre Wirkung entfalten, bevor die Salbe den Tränenfilm verändert.
Eine Ernährung mit Omega-3-Fettsäuren und ausreichende Flüssigkeitszufuhr können das Trockene Auge positiv beeinflussen.
Qualität, Sorgfalt und persönliche Nähe sind die Grundlage unserer Arbeit – für Ihr bestes Sehen, heute und in Zukunft
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